La Villanella Basel
Leitung
Mechthild Winter
Claudia Nauheim

Musiker
Irene Klein
Laura Frey
Kathleen Danke
Petra Burmann
Anna Januj
Susanne Ansorg
Simon Linné
STIMMWERCK

 
Mechthild Winter
geboren 1969 in Leipzig, studierte Klavier (bei Ruth Benkstein) und Cembalo (bei Christine Schornsheim) in Leipzig und absolvierte danach mit einem DAAD-Stipendium ein zweijähriges Aufbaustudium an der Schola Cantorum Basiliensis (Cembalo bei Andreas Staier und Generalbasspraxis bei Jesper B. Christensen). Außerdem belegte sie Meisterkurse u.a. bei Gustav Leonhardt und Johann Sonnleitner. 1992 wurde sie Preisträgerin des „Internationalen Johann-Sebastian-Bach- Wettbewerb“ in Leipzig und 2002 Preisträgerin beim „Alte-Musik-Treff“ Berlin. Eine rege Konzerttätigkeit führt sie als Solistin sowie als Generalbassspielerin durch ganz Europa (u.a. mdr-Musiksommer, Internationale Händel-Festspiele Halle/S., Bachfest Leipzig, „TAMIS“ Saarbrücken; den „Gloger-festspillene“ Kongsberg/ Norwegen, Bach-Festwochen Thun/ Schweiz...). Mechthild Winter gibt Konzerte mit dem „Leipziger Barockorchester“, der „Akademie für Alte Musik Berlin“, den „Berliner Philharmonikern“, dem „Gewandhausorchester Leipzig“, spielt unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Howard Arman oder Hans-Christoph Rademann und konzertiert u.a. mit den Sängern Peter Kooy und Gotthold Schwarz, der Geigerin Ursula Bundies, sowie dem Geiger Albrecht Winter. Als Gründungsmitglied engagiert sie sich in den Ensembles „La villanella Basel“ und „collegium canticorum“, mit denen sie auch jeweils zwei CDs produzierte. Sie wirkt regelmäßig bei Rundfunk-, CD - und Fernsehproduktionen mit. (MDR, ZDF, BBC, SR; RAUMKLANG, RAMÉE u.a.) Ihre erste Solo-CD “Inspiration und Originalität” erschien 2012 beim Label QUERSTAND. Die Cembalistin ist eine gefragte Korrepetitorin bei internationalen Meisterkursen und Wettbewerben. Seit 1999 arbeitet sie als Dozentin für Cembalo und Generalbassspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Seit 2005 ist sie auch als Herausgeberin und Generalbass-Bearbeiterin beim “Gebr.-Stark-Musikverlag” und bei “DOWANI International” tätig. www.mechthild-winter.de



Claudia Nauheim
Claudia Nauheim studierte an der Musikhochschule Mainz im Lehrdiplom Blockflöte bei Michael Form und anschließend an der Schola Cantorum Basiliensis bei Conrad Steinmann im Aufbaustudium Renaissance/Barock. Studienbegleitende Meisterkurse bei Walter van Hauwe, Pedro Memelsdorff u.a. In Basel interessierten sie besonders die Historische Improvisation bei Richard Erig und die Notationskunde (Mittelalter bis Barock) bei Karin Paulsmeier, mit der sie seitdem eng zusammenarbeitet. Während dieser Jahre spielte sie u.a. am Theater Basel unter Michael Hofstetter, und in Hochschulprojekten u.a. unter Joshua Rifkin. 2001 verließ sie Basel und ging nach Leipzig, wo sie seitdem lebt. Es folgen CD-Aufnahmen (Ramee, Aeolus) mit dem eigenen Ensemble „La Villanella Basel“, die in der Presse hochgelobt und ausgezeichnet wurden. Die Presse spricht wiederholt von Magie und Verzauberung, von der Meisterhaften Interpretation und der Virtuosität der Gruppe. Rundfunkaufnahmen (DRS, SR). Das Ensemble ist aktiv auf führenden Festivals wie dem MDR Musiksommer, dem Internationalen Bachfest Leipzig, den Tagen Alter Musik in Saarbrücken. Für diese Gruppe komponierte sie 1998 ihre erste Solosonate im Stil des frühen 17. Jh., was sie seitdem regelmäßig wiederholt und im Gebrüder Stark Musikverlag veröffentlicht. 2008 erschien dort auch erstmalig ein Schülerstück von ihr, das u.a. erfolgreich bei „Jugend Musiziert“ aufgeführt wird. Seitdem werden ihre Werke regelmäßig bei Wettbewerben gespielt. Als Komponistin wurde sie 2011 das Thema einer Diplomarbeit am Konservatorium Bozen. 2005 bat man sie, an der Hochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig in der Fachrichtung Alte Musik den Lehrauftrag für Notationskunde zu übernehmen, seit 2009 hält sie dort außerdem die Einführung in die Historische Aufführungspraxis. Claudia Nauheim unterrichtet seit 1990 an öffentlichen Musikschulen und privat Blockflöte. Ihren Unterricht ergänzt sie durch das Spiel aus Faksimile und seit einigen Jahren durch eigene Kompositionen für ihre Schüler, unter denen es einige Jugend-Musiziert-Preisträger gibt. www.claudia-nauheim.de  ♦ nach oben ♦ 

Foto: Martin Jehnichen, Leipzig
Foto: www.Jehnichen.de

Irene Klein
erhielt mit neun Jahren ihren ersten Gambenunterricht und sammelte schon früh Erfahrungen im Solo- und Consortspiel. Sie studierte an der Schola Cantorum Basiliensis bei Paolo Pandolfo und in Mailand an der Civica Scuola di Musica bei Roberto Gini. 1997 wurde sie im 1.Internationalen Bach-Abel-Wettbewerb für Viola da Gamba in Köthen/Anhalt zweite Preisträgerin, 1999 erhielt sie im Concours Musica Antiqua in Brugge/Belgien eine Ehrenvolle Erwähnung und einen Förderpreis. Mit ihrem Gambenduo Musicke&Mirth mit Jane Achtman gewann sie mehrere hochdotierte Preise in internationalen Ensemblewettbewerben (EMA/Dorian-Recording Competition, USA, Premio Bonporti, Italien und Van Wassenaer Concours, Niederlande), und ihre erste CD (Musicke&Mirth - music for two Lyra Viols, erschienen 2001 bei Raumklang) wurde weltweit gelobt. Sie arbeitet zusammen mit Michael Form, Maria Jonas, Randall Cook, Evelyn Tubb, Anthony Rooley, und namhafte Dirigenten, u.a. Michael Hofstetter und René Jacobs, schätzen ihre Mitarbeit als Gambistin und Lironespielerin in Konzert-, Opern- und Aufnahmeprojekten. 1999-2001 unterrichtete sie an der Týnská Skola in Prag. Im Herbst 2004 wurde sie gebeten, den Lehrauftrag für Viola da Gamba an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" zu übernehmen.
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Laura Frey
Bereits im Alter von 5 Jahren erhielt Laura Frey ersten Unterricht auf der sechssaitigen Diskantfiedel, bevor Sie sich wenige Jahre später der Gambenfamilie zuwandte.Sie studierte Alte Musik mit dem Hauptfach Viola da gamba an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg i. Br. bei Ekkehard Weber und schloss mit pädagogischer und mit künstlerischer Qualifikation ab. Ergänzend nahm sie regelmäßig an Meisterkursen teil (Paolo Pandolfo, Wieland Kuijken, Philippe Pierlot u.a.). Weitere wichtige Impulse erhielt sie durch Robert Hill, Gottfried von der Goltz und Michael Behringer. Schon während des Studiums entwickelte Laura Frey eine rege Konzerttätigkeit, welche sie bis Portugal und Baltikum, London (GB) und Mailand (I) führte, sowie auf zahlreichen internationalen Festivals auftreten ließ (z.B. Rheingau Musikfestival, Heidelberger Frühling, Hohenloher Kultursommer, Kasseler Musiktage u.a.). Dabei wirkt sie sowohl solistisch als auch in kammermusikalischen Besetzungen, sowohl freiberuflich, als auch als Mitglied oder Gast verschiedener Ensembles, wie z.B. ViolsVoice, Cantus Cölln, Orlando Viols, Musica Fiata und Cappella confluentes. Darüber hinaus war sie an Produktionen für CD und Rundfunk beteiligt, beispielsweise mit dem Tölzer Knabenchor, Cantus Cölln oder Ensemble Aventure. Seit mehreren Jahren lehrt sie regelmäßig als Kursdozentin der Tage der Barockmusik Schrobenhausen. Seit 2003 engagiert sich Laura Frey neben ihrer Beschäftigung mit der Alten Musik für die Interpretation zeitgenössischer Werke und agierte seither als Gast verschiedener Ensembles (Ensemble Linéa, Straßburg; Ensemble Aventure, Freiburg u.a.)
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Kathleen Danke
Kathleen Danke besuchte seit ihrem sechsten Lebensjahr die Musikschule "Heinrich Schütz" der Renaissancestadt Torgau und erhielt dort ihre erste musikalische Ausbildung in den Fächern Gesang, Geige und Klavier.
Nach dem Erwerb des ersten Staatsexamens für höheres Lehramt für Musik und Germanistik an der Universität Leipzig nahm sie 2009 ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy Leipzig auf.
Sie studiert dort Historischen Gesang im Fach Sopran in der Klasse von Marek Rzepka. Weiterführende Studien und Meisterkurse bei Emma Kirkby (London), Bill Carter (London) und Agnieszka Budzinska-Bennett (Basel) erweitern ihr musikalisches Spektrum.
Die Sopranistin geht regelmäßig solistischen Konzertverpflichtungen nach und wirkt in renommierten Ensembles im deutschen Raum. Zu ihrem Schaffensgebiet gehört die historisch informierte Aufführung von Barockopern wie beispielsweise Chr. L. Boxbergs Sardanapalus, in der sie 2012 die Rollen des Misius und des Cupido übernahm.
Neben ihrem Fokus auf Alte Musik ergänzt die Beschäftigung mit Neuer Musik ihr Schaffen. So war sie im letzten Jahr als Solistin bei der Uraufführung von Bernd Frankes Nähe zu hören.
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Petra Burmann
Petra Burmann, Chitarrone, geboren in Staaken/Berlin, begann ihre musikalische Ausbildung auf der Gitarre mit 9 Jahren und studierte nach dem Abitur an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy, Leipzig. Neben ihren Lehrtätigkeiten am Konservatorium der Stadt Halle (Saale) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, beschäftigt sie sich seit 1995 intensiv mit historischen Zupfinstrumenten. Nach Privatstudien bei Nigel North und Besuch zahlreicher Meisterkurse für Alte Musik in Europa, schloß sich ein Studium bei Nigel North am Early Music Institute der Indiana University in Bloomington (USA) an, welches sie 2002 mit dem Performer Diploma abschloß. Petra Burmann konzertiert in Europa und Amerika. Bedeutende Engagements umfaßten Monteverdis L'Orfeo, Marienvesper , Purcells King Arthur , Händels L'Allegro, Imeneo sowie Konzerte mit dem Indianapolis Baroque Orchestra, dem Telemannischen Collegium Michaelstein, der Jungen Kantorei Frankfurt/Main, der Chursächsischen Capelle Leipzig und dem Opernhaus Halle. Desweiteren spielte sie bei Festivals für Alte Musik in Bloomington, Berkeley (USA), Utrecht, Halle und Hannover.
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Susanne Ansorg
Susanne Ansorg studierte Germanistik, Musikwissenschaft und Musikpädagogik an der Universität Leipzig sowie mittelalterliche Streichinstrumente und Musiktheorie des Mittelalters an der Schola Cantorum Basiliensis. Sie konzertiert mit verschiedenen Ensembles für mittelalterliche Musik, darunter Sequentia, Boston Camerata, Sarband, Harp Consort, Belladonna, Ars Choralis Coeln, Early Folk Band und Ziriola, in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Japan und Australien. Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der mittelalterlichen Instrumentenkunde und Aufführungspraxis. Projektleitung, Lehraufträge und Workshops zur Musik des Mittelalters. Künstlerische und organisatorische Leitung des Internationalen Festivals für mittelalterliche Musik "montalbâne".  ♦ nach oben ♦ 

Foto: www.stefanschweiger.com

Anna Januj
Anna Januj studierte Blockflöte am Konservatorium in Szeged, in der Alte Musik Abteilung der Musikhochschule in Wien und im Accademia Internazionale di Musica in der Klasse von Pedro Memelsdorff in Mailand, wo sie im Jahre 2002 ihr Diplom abgelegt hat. Ihr Studium bei Prof. Robert Ehrlich an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig begann sie 2003 und schloss ihr Aufbaustudium im Jahre 2009 ab. Sie wurde mehrmals von verschiedenen Stipendien ausgezeichnet, wie z.B. Fondazione Marco Fodella, Hungarian Eötvös Stipendium, DAAD. Sie ist Begründerin zahlreicher Ensembles, wie L’Eclisse, Ad Libitum und Accademia Capricciosa und spielt als gefragte Solistin regelmäßig auch mit verschiedenen Orchestern (z.B. Orfeo, Savaria Baroque, Bachakademie Stuttgart, Baroque Orchestra of the 21st Century, Merseburger Hofmusik und La Tempesta). Anna Januj wirkte bei mehreren ungarischen, deutschen und niederländischen CD- Produktionen mit. Seit 2003 wirkt Anna Januj bei verschiedenen internationalen Meisterkursen als Dozentin und hat seit 2009 einen Lehrauftrag für Blockflöte an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig inne.
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Simon Linné
Nach dem Abschluß seines Konzertgitarrenstudiums in Malmö studierte Simon Linné in Stockholm bei Sven Åberg, in Bremen bei Stephen Stubbs (Abschluß 2004/2006) und in Den Haag bei Nigel North (2007) mit den Hauptfächern Lauteninstrumente und Continuo.
Neben der gängigen Literatur interessiert er sich besonders für unbekannteres Repertoire seines Instrumentes.
Im Frühjahr 2010 hat er seine erste Solo-CD mit französischer Theorbenmusik aufgenommen. Neben seiner solistischen Tätigkeit ist er ein gefragter Continuospieler. Dies dokumentieren zahlreiche Funk- und CD-Aufnahmen, u.a. mit Weserrenaissance, L'Orfeo Barockorchester, L'Arpeggiata und Concerto Palatino. Seit Herbst 2006 unterrichtet er Laute und Generalbass an der HfK Bremen.
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STIMMWERCK
Das Ensemble Stimmwerck wurde 2001 in München gegründet. Mit den beiden Tenören Gerhard Hölzle und Klaus Wenk, dem Bassisten Marcus Schmidl und Franz Vitzthum, der als Kontratenor dem Quartett sein unverwechselbares Klangbild verleiht, haben sich gefragte Spezialisten des Ensemblegesangs zusammengefunden. Vor allem die Renaissance mit ihrem schier unerschöpflichen Reichtum an Vokalmusik liegt Stimmwerck am Herzen. Intensiver Austausch mit Musikwissenschaftlern und rege Forschungsarbeit in Archiven sind für das Quartett selbstverständliche Basis künstlerischen Schaffens.
Überdies hält Stimmwerck regelmäßige Tonaufnahmen (u. a. für Aeolus, Cavalli Records und Christophorus) für bedeutend. Neben Komponistenportraits von Heinrich Finck (1445 – 1527), Adam von Fulda (1444 – 1505) und Leonhard Paminger (1495 – 1567) wurden der bekannte Codex St. Emmeram sowie eine Kompilation deutscher Lieder unter dem Titel „gyri gyri gaga” auf CD aufgenommen und von der Presse mit höchstem Lob besprochen.
Stimmwerck verfolgt eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland und war zu Gast bei renommierten Festivals wie Laus Polyphoniae Antwerpen, den Niedersächsischen Musiktagen, dem Bachfest Leipzig oder den Resonanzen Wien. Seit 2005 veranstaltet das Ensemble jährlich die sogenannten „Stimmwercktage” auf dem Adlersberg bei Regensburg, um dort unter Verwendung moderner Technik das Werk eines ausgewählten Komponisten der Renaissance in den Mittelpunkt zu stellen.  ♦  www.stimmwerck.de ♦  nach oben ♦