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La Villanella Basel besteht aus Absolventinnen der Schola Cantorum Basiliensis. Seit seiner Gründung anläßlich des Luther-Gedenkjahres 1996 beschäftigen sich die Musikerinnen besonders mit Musik der Renaissance und des Frühbarock.
Die heute wieder in Deutschland lebenden Mitglieder gehen einer ausgedehnten Konzerttätigkeit in ganz Europa nach. La Villanella Basel ist konzertant aktiv auf Festivals wie dem MDR-Musiksommer, dem Internationalen Bachfest Leipzig, den Uckermärkischen Musikwochen, Köstritzer Schütztagen, Tage Alter Musik im Saarland, Musica Viva Osnabrück, Prima la voce (Brüssel).
Ihre erste CD mit Werken von Caterina Assandra, Francesca Caccini, Barbara Strozzi u.a. ist unter dem Titel "O dulcis amor" bei RAMEE (RAM 0401) erschienen und wurde in der internationalen Fachpresse hoch gelobt. Voraussichtlich im Herbst 2009 wird bei AEOLUS unter dem Titel "Susanne un jour" ihre aktuelle CD erscheinen, die sie in Zusammenarbeit mit dem Vokalensemble Stimmwerck eingespielt haben.
In allen ihren Programmen sind nach dem Vorbild historischer Quellen eigene Instrumental-Diminutionen bzw. "willkürliche Veränderungen" zu hören. Einige dieser Bearbeitungen sind im Gebr. Stark Musikverlag veröffentlicht.
Die Musikerinnen sind lehrend tätig an der Universität Halle/S. und in der Abteilung für Alte Musik der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn-Bartholdy" Leipzig.
La Villanella Basel spielt ausschließlich auf historischen Instrumenten bzw. deren Nachbauten und orientiert sich auch spieltechnisch an historischen Quellen. Je nach Programm wird die Kernbesetzung ergänzt durch eine weitere Blockflöte (Anna Januj), durch Lauteninstrumente (Hans-Werner Apel, Simon Linné, Petra Burmann), Fidel (Susanne Ansorg), Percussion (Peter Bauer) oder durch ein Vokalensemble (Stimmwerck).
Nebenbei...
Einen Schwerpunkt der Ensemblearbeit bildet die Zusammenstellung thematischer Programme, die besonders gerne um Themen oder Komponisten des 17. Jh. kreisen.
Neben der Auseinandersetzung mit historischen Quellen besonders im Hinblick auf Spieltechniken oder Generalbaßaussetzung, Instrumentierungen und Notationstechniken, sind La Villanella Basel immer auch auf der Suche nach unedierter Musik und Neuentdeckungen.
Schließlich spielen Diminutionstechniken eine wichtige Rolle, in Zusammenarbeit mit dem Gebr. Stark Musikverlag werden die Ergebnisse dieser Arbeit regelmäßig veröffentlicht.
Die Musikerinnen fanden sich per Zufall unter Frauen zusammen. Das Bewußtsein dessen hat sie zu dem Programm "O dulcis amor" geführt, in dem sie ausschließlich Musik ihrer italienischen Geschlechtsgenossinnen aus dem 17. Jh. spielen. Dieses Programm haben sie mit großem Erfolg unter demselben Titel bei RAMEE aufgenommen.
Doch auch in anderen Programmen setzen sie sich mit "Frau" auseinander: So findet sich in ihrem Repertoire ein geistliches Programm (O gloriosa domina), das die hl. Jungfrau Maria ins Zentrum rückt.
Ein anderes Programm (Susanne un jour) umspielt musikalisch die biblische Geschichte der Susanna im Bade, die sich mit Hilfe des Propheten Daniel erfolgreich gegen die Avancen zweier Ältester wehrt.
In ihrem neuesten Programm schließlich steht "the glit’ring Queen of Night" Pate für ein Purcell-zentriertes Programm mit englischer Musik um 1700.
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"mit Talent und Finesse im Respekt historischer Interpretation"
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